ClipUpload – Clipboard sharing made easy!

Jap, so lauten Name und Slogan des Tools, das ich vorhin ausgegraben habe.

Die Anforderungen sahen in etwa folgendermaßen aus: Ich brauchte ein Programm, das es mir ermöglicht, möglichst schnell beliebige Dateien hochzuladen (am liebsten auf meinen eigenen FTP-Server). Die Kür bestand dann daraus, Screenshots von Teilbereichen des Bildschirms zu machen und ebenfalls auf dem FTP zu speichern.

Der Wunsch ist im Grunde folgendermaßen entstanden: Es gibt ja die Cloud-Anwendungs TinyGrab, die es einem eben ermöglicht, Screenshots per zu Keyboard-Shortcut zu erstellen und eben auch auf dem eigenen FTP-Server zu speichern (wenn man die kostenpflichtige Pro-Version nutzt). Ansonsten werden die erstellten Screenshots auf dem TinyGrab-Server abgelegt. Hinzu kommt eine tägliche Uploadbegrenzung von 10 Files, was zwar im Allgemeinen tragbar, aber auch nicht unerreichbar ist. Zwar ist die Pro-Version für günstige £10 zu bekommen, jedoch erfüllt das Tool leider nicht meine Ansprüche, fällt also flach.

Die Alternative aus der Apple-Ecke wäre der Dienst CloudApp bzw. sein Windows-Ableger FluffyApp. Hier hätte man zwar die Möglichkeit gehabt, Dateien sehr unkompliziert hochzuladen (wieder auf den Server des Dienstanbieters), die Möglichkeit des FTP-Uploads fällt hier jedoch komplett weg und eine Aufhebung der Free-Account-Beschränkungen (auch hier wieder 10 Uploads pro Tag) hätte mit 5€ / Monat zu Buche geschlagen, zumal die Windows-Version noch ein wenig instabil und hakelig wirkte.

Nach einer weiteren Google-Suche wurde ich dann schlussendlich mit der OpenSource-Lösung ClipUpload fündig. Das Tool macht genau das, was ich möchte: Es ermöglicht mir, jegliche Daten (seien es nun Bilder, Text- oder Codefragmente oder jegliche sonstige Dateien), die ich zuvor in die Zwischenablage befördert habe, wahlweise auf meinen FTP-Server, bei Bildern auf den Imagehoster imgur und bei Textfragmenten sogar bei Pastebin hochzuladen und kopiert den Link zur Datei netterweise sogar in die Zwischenablage. Hinzu kommt das nette Kür-Feature, mit dem ich Screenshots von Bildschirmbereichen erstellen und ebenfalls hochladen kann. Was man bei dem Tool leider vergeblich sucht, ist eine Möglichkeit, Keyboard-Shortcuts für den Upload zu definieren, der Zugriff über das Systray ist allerdings ähnlich komfortabel. Das Programm erfordert dabei das .NET Framework 4 und ist somit leider auf Windows beschränkt, dafür aber ein OpenSource-Projekt.

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