Livescribe Smartpen – Revolution in Unihörsälen?

Bin gerade zufällig auf ein recht interessantes Gadget gestoßen worden, das eine nicht ganz neue Idee im Grunde etwas ausbaut.
Es handelt sich dabei um einen Stift, der das gerade Geschriebene per Kamera filmt, daraus Grafiken erzeugt und parallel dazu Gesprochenes aufnimmt. Geschriebenes und Gesprochenes werden dann miteinander verknüpft, sodass man z.B. während einer Vorlesung oder danach den gesprochenen Text zu bestimmten Notizen nochmal anhören kann.
Die Notizen kann man sich dann auf einen Rechner übertragen, bearbeiten, verschicken usw.

Probleme im Design, die ich derzeit sehe:
1. Es ist noch notwendig, spezielles Papier, das mit einem Punktraster versehen ist, zu benutzen, um dem Stift die Orientierung auf dem Papier zu ermöglichen. Dieses Papier kann man sich selbst ausdrucken oder beim Hersteller bestellen, jedoch ist es nicht ganz günstig, man bezahlt immerhin noch 29€ für 100 Seiten.

Ich frage mich, ob es wohl möglich wäre, diesen Stiften eine andere Möglichkeit der Orientierung beizubringen, beispielsweise über die Linien oder Kästchen, die auf allen normalen Notizzetteln vorhanden sind, in Kombination mit den bereits notierten Inhalten.

2. In ruhigen Meetingräumen wird das Mikrophon seinen Dienst sicherlich erfüllen, aber wie sieht es in großen Hörsälen in Unis aus? Ich behaupte, dass das kleine Mikro in so einem Stift sicherlich schnell wegen der Umgebungsgeräusche überfordert ist.

Einen recht aufschlussreichen Test kann man hier nachlesen.

Eine Demo des CEO von Livescribe, dem Hersteller des Stifts, findet sich hier.

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